Der Außenbereich im Schulteil Groß Kreutz erstrahlt in neuem Glanz

Im Rah­men eines Pro­jek­t­tages kamen wir, ange­hende Gärtner*innen der Klasse G24‑2, in den Genuss, unser the­o­retisch erlerntes Wis­sen aus dem Lern­feld 6 (Gestal­tung) in die Prax­is umzuset­zen. Zwei Beete am Stan­dort Groß Kreutz, eines vor der Schule und eines auf dem Schul­hof, soll­ten von uns über­ar­beit­et und neu bepflanzt wer­den.

Ziel des Pro­jek­tes war es, die beste­hen­den Flächen nicht nur optisch aufzuw­erten, son­dern auch dauer­haft struk­tur­re­iche und ökol­o­gisch sin­nvolle Pflanzun­gen zu entwick­eln. Dabei arbeit­eten wir nach dem klas­sis­chen Stau­denpflanzkonzept mit Leit‑, Begleit- und Füll­stau­den. Ergänzt wur­den die Stau­den durch aus­gewählte Gehölze, die gezielt Akzente set­zen.

Eine der ersten Her­aus­forderun­gen bestand in der Auswahl und Beschaf­fung der Pflanzen sowie passender Erden, Sub­strate und Dünger. An dieser Stelle gilt ein beson­der­er Dank Her­rn Skolu­da, der mit großem Engage­ment den Kon­takt zu ver­schiede­nen Fir­men hergestellt hat. Eben­so bedanken wir uns her­zlich bei der Fir­ma Lor­berg für die Bere­it­stel­lung der Pflanzen sowie bei den Fir­men Störk, Schacht, Neu­dorff und Gefa Fab­ritz für die Unter­stützung mit Erden, Sub­strat­en, Wasser­spe­ich­er, Dünger, Bode­nak­ti­va­tor und Myk­o­r­rhiza. Ohne diese Unter­stützung wäre die Durch­führung des Pro­jek­tes nicht möglich gewe­sen.

Die Klasse wurde in zwei Grup­pen aufgeteilt: Eine Gruppe arbeit­ete am son­ni­gen Beet im Ein­gangs­bere­ich, die andere am eher schat­ti­gen Beet im Innen­hof. Nach der Verteilung der Auf­gaben kon­nten wir, unter der Leitung von Her­rn Skolu­da und Frau Schmidt, unser fach­lich­es Wis­sen prak­tisch anwen­den und ver­tiefen. Unter­stützung bei der Pflanzung im Innen­hof erhiel­ten wir zusät­zlich von Frau Paslack.

Im Innen­hof war die größte Her­aus­forderung den vorhan­de­nen Efeu zu ent­fer­nen. Bevor das eigentliche Ausstellen der Pflanzen begin­nen kon­nte, musste dieser so gut es ging ent­fer­nt wer­den. Danach wurde der Boden mit Pflanz­erde, Kom­post, Wasser­spe­ich­er und Dünger aufgebessert! Nach der Boden­lockerung und Verbesserung der Pflanzfläche begann die eigentliche Gestal­tung. Gepflanzt wur­den die Stau­den Anemone japon­i­ca ‘Hon­orine Jobert’, Sym­phy­tum gran­di­flo­rum, Iris foe­tidis­si­ma, Aster divar­i­ca­tus, Acan­thus hun­gar­i­cus, Ses­le­ria autum­nalis, Polyg­o­na­tum odor­a­tum, Pen­nise­tum alopecuroides ‘Hameln’ und Helle­borus foetidus. Zusät­zlich wird das Beet ergänzt durch fol­gende Gehölze: Pieris japon­i­ca ‘For­est Flame’ (3x) und Pte­lea tri­fo­li­a­ta (1x).

Durch die abges­timmte Kom­bi­na­tion der Pflanzen entste­ht ein lebendi­ges und abwech­slungsre­ich­es Beet mit unter­schiedlichen Blütezeit­en, Blattstruk­turen und Wuchshöhen. Auf­grund der noch jun­gen Pflanzen wirkt die Fläche derzeit stel­len­weise noch etwas offen. Mit zunehmen­dem Wach­s­tum wird sich das Beet jedoch in den kom­menden Jahren zu einem dicht­en und attrak­tiv­en Gesamt­bild entwick­eln.

Auch das Vor­garten­beet wurde neugestal­tet, wobei es hier vor allem um eine Auf­pflanzung mit Sonne lieben­den Pflanzen ging. Nach der gründlichen Ent­fer­nung von Wild­kräutern (und lei­der auch etlichen Zigaret­ten­s­tum­mel), kon­nten wir rel­a­tiv schnell mit dem Einar­beit­en von Sub­strat begin­nen. Par­al­lel wurde der Rasen gemäht und ver­schiedene Stau­den aus­geputzt. Der sich aus­bre­i­t­ende Rasen wurde etwas eingedämmt. Auch die im Win­ter blühende Zauber­nuss wurde an ihrem Stan­dort gelassen. Fol­gende Gehölze ergänzen die Fläche nun mit tollen Blüten und Blattstruk­turen: Cer­cis canaden­sis ‘Ruby Falls’, Vitex agnus-cas­tus, Per­ovskia atrip­li­ci­fo­lia ‘Blue Spire’ und Cary­opteris clan­do­nen­sis ‘Kew Blue’. Fol­gende Stau­den wur­den gepflanzt: Echi­nacea pur­purea, Cala­m­a­grostis × acu­ti­flo­ra ‘Karl Foer­ster’, Salvia nemorosa, Nepe­ta × faassenii und Sedum tele­phi­um ‘Matrona’.

Diese Mis­chung sorgt für eine dynamis­che und far­ben­re­iche Gestal­tung, die sich über das gesamte Jahr hin­weg verän­dert und immer neue Ein­drücke bietet.

Nach der Pflanzung wur­den alle Beete sorgfältig gewässert, um den Pflanzen einen guten Start zu ermöglichen. Nun hof­fen wir, dass alles gut anwächst. Da wir hier noch etwa einein­halb Jahre zur Schule gehen, wer­den wir die Entwick­lung der Beete weit­er begleit­en und ins­beson­dere die Som­meraspek­te miter­leben kön­nen. Die notwendi­gen Pflegear­beit­en sollen, soweit möglich, in unseren Schu­lall­t­ag inte­gri­ert wer­den. Und vielle­icht war dies ja erst die erste von vie­len weit­eren Pflan­za­k­tio­nen auf dem Schul­gelände.

Ein beson­der­er Dank gilt erneut den unter­stützen­den Betrieben Lor­berg und Störk sowie dem Ini­tia­tor Her­rn Skolu­da und dem großzügi­gen Cater­ing von Frau Schmidt. Danke!

Eben­so möcht­en wir uns her­zlich bei der Schul­gärt­ner­in Frau Anger und dem Haus­meis­ter Her­rn Lam­precht bedanken, die uns bera­tend zur Seite standen und vor allem im Nach­gang mit Pflege und Bewässerung unter­stützen wer­den.

Für uns als Klasse war dieser Pro­jek­t­tag ein voller Erfolg. Wir hat­ten nicht nur viel Spaß bei der gemein­samen Arbeit, son­dern kon­nten auch neue Erfahrun­gen sam­meln und unser Wis­sen erweit­ern. Solche prak­tis­chen Tage bleiben in Erin­nerung!

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