Raus aus dem Klassenraum – rein ins echte Verkaufsgespräch

Plöt­zlich ist es kein Rol­len­spiel mehr. Kein Klassen­raum. Kein Notizzettel mehr in der Hand.  Stattdessen ein echt­es Auto­haus, eine reale Verkauf­sumge­bung und die Auf­gabe, ein pro­fes­sionelles Verkauf­s­ge­spräch zu führen.
Genau dieser Her­aus­forderung stell­ten sich unsere ange­hen­den Auto­mo­bilka­u­fleute des ersten Aus­bil­dungs­jahres im Rah­men des Lern­feldes 04 — Teile und Zube­hör verkaufen. Über mehrere Monate hat­ten sich die Schü­lerin­nen und Schüler der AK 25.2 auf diesen Moment vor­bere­it­et. Sie beschäftigten sich mit den einzel­nen Phasen eines Verkauf­s­ge­sprächs, übten Bedarf­s­analy­sen, entwick­el­ten passende Argu­men­ta­tions­ket­ten und trainierten den Umgang mit unter­schiedlichen Kun­den­typen. Doch allen war klar, ein Gespräch im Klassen­raum ist etwas anderes als ein Verkauf­s­ge­spräch dort, wo Verkauf tat­säch­lich stat­tfind­et.
„Am Anfang war ich wirk­lich nervös. Aber als das Gespräch erst ein­mal lief, habe ich gemerkt: Ich kann das eigentlich.“
Eine Erfahrung, die viele Schü­lerin­nen und Schüler an diesem Tag macht­en. Die anfängliche Aufre­gung wich zunehmend der Konzen­tra­tion und nicht sel­ten auch einem kleinen biss­chen Stolz.
„Im Unter­richt übt man die einzel­nen Schritte. Im Auto­haus merkt man plöt­zlich, warum man sie braucht.“
Genau darin lag das Ziel des Pro­jek­ts: Unter­richt nicht nur the­o­retisch zu gestal­ten, son­dern beru­flich­es Ler­nen erleb­bar zu machen. Die Schü­lerin­nen und Schüler kon­nten zeigen, was sie in den ver­gan­genen Wochen gel­ernt hat­ten, eigene Stärken ent­deck­en und gle­ichzeit­ig erken­nen, an welchen Stellen sie sich noch weit­er­en­twick­eln kön­nen.
Solche Erfahrun­gen wären ohne starke Part­ner an unser­er Seite nicht möglich.
Daher möcht­en wir uns ganz her­zlich bei den beteiligten Auto­häusern und ins­beson­dere bei Frau Triller vom Auto­haus Wegen­er sowie Her­rn Dahlke von Auto­haus Babels­berg bedanken, die ihre Türen für uns geöffnet haben. Sie haben uns nicht nur Räume bzw. Verkaufs­fläche zur Ver­fü­gung gestellt, son­dern unseren Schü­lerin­nen und Schülern die Möglichkeit gegeben, in ein­er authen­tis­chen beru­flichen Sit­u­a­tion zu ler­nen, Erfahrun­gen zu sam­meln und über sich hin­auszuwach­sen.

Und vielle­icht bleibt von diesem Tag bei eini­gen Ler­nen­den vor allem ein Gedanke:

„Ich war nervös. Ich habe es gemacht. Und am Ende wusste ich: Ich kann das.“

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