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Berufsfachschule

Bildungsgang zur Staatlich geprüften biologisch-technischen Assistentin/zum Staatlich geprüften biologisch-technischen Assistenten (BTA)

laborBiologisch-technische Assistenten arbeiten in Laboren an Forschungseinrichtungen, Universitäten, Instituten, staatlichen Ämtern, Naturkundemuseen, meeresbiologischen Stationen u.a. Zu den grundlegenden naturwissenschaftlichen Arbeitsmethoden gehören exaktes Beobachten, sorgfältig geplantes Experimentieren, konkretes Auswerten und kritisches Beurteilen der Ergebnisse. Der BTA muss dabei eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten.

Der Beruf des Biologisch-technischen Assistenten wird nicht dual, sondern in einer Berufsfachschule (Theorie und Praxis an der Schule) ausgebildet. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und endet mit einer Komplexprüfung. Die praktische Ausbildung findet in modernen schuleigenen Laboren statt. Sie beinhaltet das Erlernen grundlegender Methoden und Techniken in verschiedenen Fachgebieten.

Für die Ausbildung wird kein Schulgeld erhoben, es wird aber auch kein Ausbildungsgehalt gezahlt. Allerdings besteht die Möglichkeit BAföG zu beantragen.

Unterrichtsorganisation

Stundentafel BTA: Stunden pro Woche Stunden pro Woche
  1. Schuljahr 2. Schuljahr
Deutsch 1 1
Politische Bildung/Wirtschaftslehre 2 2
Technisches Englisch 1 2
Sport 1 1
Mathematik, Biometrie 2 2
Informationstechnik/Dokumentation 4 -
Biologische Arbeitsmethoden 13 14
Chem. Untersuchungsverfahren 8 10

Die Biologischen Arbeitsmethoden werden in verschiedenen Fachbereichen vermittelt:

Botanik, Zoologie, Mikrobiologie, Genetik und Biotechnologie. Dazu gehören auch verschiedenartige chemische und physikalische Untersuchungsverfahren.

Einige typische Tätigkeiten für einen BTA sind:

  • Berechnung der notwendigen Chemikalienmenge
  • Herstellung von definierten Lösungen und Reagenzien
  • Handhabung der verschiedensten Messgeräte
  • Kultivierung von Pflanzen und Mikroorganismen
  • Sezieren von Versuchstieren und Entnehmen von Gewebeproben
  • Entnahme von Proben bei Freilanduntersuchungen
  • Herstellen von Präparaten für die Mikroskopie
  • Durchführung von biologischen, biochemischen oder chemisch-analytischen
  • Untersuchungen anhand vorgegebener Geräte- und Methodenbeschreibungen
  • Protokollführung und Auswertung der Ergebnisse meist mit Hilfe von Computern
  • Anfertigen von Zeichnungen und Fotos

Aufnahmevoraussetzungen

In die Berufsfachschule in Vollzeitform kann aufgenommen werden, wer die Fachoberschulreife (Realschulabschluss) oder einen der Fachoberschulreife gleichwertigen Abschluss und eine gesundheitliche Eignung für den Beruf nachweist (bei noch nicht volljährigen Schülern).

Aufnahmeverfahren

Die Aufnahme können Sie am Oberstufenzentrum Werder schriftlich beantragen. Dem Aufnahmeantrag bitte beifügen:

  • das Zeugnis mit dem die Fachoberschulreife oder ein der Fachoberschulreife gleichwertiger Abschluss nachgewiesen wird,
  • ein tabellarischer Lebenslauf,
  • ein Lichtbild neueren Datums,
  • eine ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung.

Die Aufnahme erfolgt jeweils zu Beginn eines Schuljahres.

Über die Aufnahme entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.

Probezeit

Die Aufnahme erfolgt zunächst auf Probe. Die Probezeit dauert ein Schulhalbjahr.

Die Probezeit ist bestanden, wenn die Leistungen in allen Fächern mindestens ausreichend (Note 4) oder höchstens in einem Fach mangelhaft (Note 5) sind. Eine weitere mangelhafte Leistung (Note 5) kann durch gute Leistungen (Note 2) in einem anderen Fach oder befriedigende Leistungen (Note 3) in zwei anderen Fächern ausgeglichen werden. Eine ungenügende Leistung (Note 6) kann nicht ausgeglichen werden. Die Leistungen im Fach Sport werden nicht einbezogen.

Das Projekt

Während des 1. Ausbildungsjahres erproben sich die Schüler in einem 14-tägigen Projekt erstmals unter berufspraktischen Bedingungen an der umfassenden und teamorientierten Bearbeitung ausgewählter Themen, von der Planung bis zur Präsentation der Ergebnisse.

Das Praktikum

Am Ende des 1. Ausbildungsjahres wird von den Schülern ein 8-wöchiges Praktikum in Laboren selbstgewählter Betriebe absolviert, ein Teil der Praktikumszeit liegt dabei in den Sommerferien.

Die Komplexprüfung

Die Abschlussprüfung erfolgt am Ende des 2. Ausbildungsjahres. Sie erstreckt sich über zwei Tage und beinhaltet Aufgaben aus allen Fachgebieten.

Im Anschluss an die Ausbildung besteht die Möglichkeit des Erwerbs der Fachhochschulreife (Besuch der einjährigen Fachoberschule).

Aktuelle Termine

Computerführerschein

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Frech

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen
und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

Weitere Informationen

Finanztest

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Unsere Schule wurde wiederholt als eine von 100 aus dem ganzen Bundesgebiet ausgewählt um an dem Projekt "Test bzw. Finanztest macht Schule" teilzunehmen. In dem Video berichten Lehrerinnen und Lehrer von ihren Erfahrungen und auch wir wurden interviewt. 

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